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Biker-Feeling hautnah – legendäre Kultfilme

17.03.2020

Quelle: Photo by Harley-Davidson on Unsplash

Quelle: Photo by Harley-Davidson on Unsplash

Wenn du selbst nach einem langen Ritt auf der Straße noch nicht genug von Motorrädern hast, empfehlen wir einen Filmabend mit Biker Movies. Hier haben wir drei Kultstreifen für dich, in denen richtig Gas gegeben wird.

Easy Rider

Es braucht nicht viel, um das Gefühl wilder Unabhängigkeit zu vermitteln. Ein starker Song („Born to be wild“) und zwei Bikes genügen. Schon braust man mit einer Harley auf dem Highway 66 dem Sonnenuntergang entgegen. „Easy Rider“, das Motorrad-Roadmovie, ist der Kultfilm der Generation Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll. Der 1969 erschienene Streifen wurde trotz seines niedrigen Budgets von gerade mal 325.000 US-Dollar zum Welterfolg. Er hat über 16 Millionen US-Dollar eingespielt und zahlreiche Preise gewonnen.

Die Story ist schnell erzählt: Zwei Freunde verlassen nach einem Drogendeal Kalifornien und durchqueren den amerikanischen Westen in Richtung New Orleans. Klingt bescheiden, reicht aber völlig aus, um die Magie des Motorradfahrens zu spüren. Der moderne Western machte seinen Regisseur und Hauptdarsteller Dennis Hopper zur Ikone – und rettete das seinerzeit vom Ruin bedrohte Unternehmen Harley Davidson. Übrigens: Peter Fondas legendäre „Captain America“ war eine 1962er FL-Panhead-Harley.

Ghost Rider

Nicolas Cage ist nicht gerade für facettenreiches Mienenspiel bekannt. Böse Zungen behaupten, er beherrsche lediglich drei Gesichtsausdrücke. Glücklicherweise musste er in „Ghost Rider 2“ nur in der Hälfte des Streifens sein Gesicht zeigen, in der übrigen Zeit wird es von einem flammenden Totenkopf verdeckt. Die aufwändig produzierte Verfilmung eines Marvel Comics kam 2007 in die Kinos und war alles andere als erfolgreich. Die Kritiken waren mehr oder minder vernichtend. Dennoch – oder vielleicht gerade wegen seiner „Trash-Qualitäten“ – wurde “Ghost Rider“ zum Kultfilm.

Die Story: Der Motorrad-Akrobat Johnny Blaze schließt einen Pakt mit dem Teufel. Um seinen sterbenden Vater zu retten, verkauft er dem Teufel seine Seele und trennt sich von seiner großen Liebe Roxanne. Jahre später ist er ein berühmter Stuntfahrer, der immer todesmutigere Aktionen wagt. Doch in der Nacht ist er dazu verdammt, zum Ghost Rider zu werden – einem Kopfgeldjäger des Satans, der böse Seelen in die Hölle befördert. Eines Tages bringt das Schicksal Johnny und Roxanne wieder zusammen. Nun sucht Blaze nach einer Möglichkeit, Mephisto zu bezwingen und seine Seele zurückzugewinnen.

Rumble Fish

„Rumble Fish“ von Francis Ford Coppola basiert auf einem Roman der amerikanischen Schriftstellerin Susan E. Hinton und machte Mickey Rourke zum Star. Der überwiegend in Schwarzweiß gedrehte Film von 1983 erzählt die Geschichte zweier Brüder in einer typischen amerikanischen Kleinstadt. Rusty James ist der Anführer einer Biker-Gang, steht jedoch im Schatten seines „Motorcycle Boy“ genannten Bruders. Besessen davon, seinen Bruder zu übertreffen, handelt Rusty immer selbstzerstörerischer, wird bei einer Schlägerei schwer verletzt, verliert seine Freundin und seine Position in der Gang. Was den Film so besonders macht, ist seine fieberhafte Atmosphäre, die den Zuschauer in eine Spirale der Ausweglosigkeit zieht.